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Bitcoin · Auszahlung

Bitcoin auszahlen: die Prüfung steht vor dem Netz

Der Rückweg hat zwei Hürden, und nur eine davon ist technisch. Die Prüfung der Unterlagen entscheidet, ob eine Auszahlung überhaupt losgeht; das Netz entscheidet danach nur noch, wie lange sie unterwegs ist.

01

Zuerst die Unterlagen, dann das Netz

Die Reihenfolge zählt
NETZGEBÜHR IM VERHÄLTNIS BIS ZUR GUTSCHRIFT Bitcoin, Hauptnetz Gebühr hängt an der Auslastung, nicht am Betrag 52 10 bis 60 Minuten Bitcoin über Lightning Nur, wenn die Kasse Lightning überhaupt führt 8 Sekunden USDT über Tron Feste Netzgebühr, unabhängig vom Betrag 12 1 bis 2 Minuten USDT über Ethereum Teuerster der vier Wege bei kleinen Summen 70 1 bis 5 Minuten Litecoin Selten die erste Wahl, aber billig unterwegs 10 5 bis 15 Minuten
Die Balken vergleichen die Netzgebühren untereinander, nicht in Franken: die günstigste der fünf Strecken ist auf 8 gesetzt, alles andere im Verhältnis dazu. Absolute Beträge stehen hier bewusst nicht, weil die Gebühr im Bitcoin-Hauptnetz stündlich anders aussieht. Was stabil bleibt, ist das Verhältnis — und die Reihenfolge ändert sich davon nicht.

Wer eine Auszahlung auslöst, trifft in den meisten Kassen zuerst auf die Prüfklausel. Sie steht in den Bedingungen und sagt, wann Unterlagen verlangt werden — bei jeder Auszahlung, ab einem Betrag, oder «wann immer der Anbieter es für nötig hält». Diese drei Formulierungen führen zu völlig verschiedenen Abenden, und sie kosten in der Rechnung dieser Seite deshalb drei, eins oder null Punkte.

Formulierung in den BedingungenWas daraus folgtPunkte
Betrag oder Frist genanntPlanbar: die Unterlagen lassen sich vorher bereitlegen3
Klausel vorhanden, ohne ZahlPrüfung sicher, Zeitpunkt offen1
Nichts gelesenKeine Aussage möglich0

Die Fundstellen der Klauseln stehen bei jedem Eintrag in der Kassenübersicht.

Genau hier liegt der Grund, warum die bezifferte Klausel in dieser Aufstellung so schwer wiegt wie die Länge der Kasse. Fünfzehn Abrechnungswerte helfen nicht, wenn die Auszahlung an einer Prüfung hängt, deren Zeitpunkt niemand vorher kennt.

02

Was das Netz danach noch kostet

Gebühr und Zeit

Ist die Auszahlung freigegeben, entscheidet das Netz über den Rest. Im Bitcoin-Hauptnetz hängt die Gebühr an der Auslastung: dieselbe Überweisung kostet zu unterschiedlichen Stunden unterschiedlich viel, und zwar unabhängig vom Betrag. Manche Kassen ziehen eine feste Gebühr ab und rechnen die Schwankung selbst aus; andere reichen die tatsächliche Netzgebühr weiter.

Der Unterschied ist nicht nur eine Frage des Preises, sondern der Vorhersage. Eine feste Gebühr ist bei niedriger Auslastung zu teuer und bei hoher ein Geschenk; eine weitergereichte Gebühr ist immer fair und nie planbar. Beides steht in den Bedingungen, und beides steht dort selten prominent.

03

Die Adresse auf dem Rückweg

Zurück in die eigene Wallet

Auf dem Rückweg gibt man eine eigene Adresse an, und dieselben zwei Fallen gelten wie beim Hinweg: das Netz muss passen, und die Adresse muss aus der eigenen Wallet stammen und nicht aus einer Notiz von letzter Woche. Wer die Wallet zwischenzeitlich neu aufgesetzt hat, hat möglicherweise andere Adressen, auch wenn die App dieselbe ist.

04

Warum der Rückweg anders aussieht als der Hinweg

Nicht symmetrisch

Hinein geht es über eine Adresse, hinaus über ein Formular plus Prüfung. Diese Asymmetrie ist kein Versehen: die Einzahlung ist für den Anbieter risikolos, die Auszahlung nicht. Wer das vorher weiss, plant anders — und legt die Unterlagen bereit, bevor der Kontostand gross genug ist, um eine Prüfung auszulösen.

Der Rückweg bis auf das Schweizer Konto geht danach noch weiter: von der eigenen Wallet über einen Handelsplatz zurück in Franken. Diese zweite Hälfte kostet noch einmal, und zwar an einer Stelle, die viele Rechnungen unterschlagen.

Was auf dieser Seite über auszahlung steht, gilt für das Verfahren und nicht für einen bestimmten Anbieter. Welche Kasse welchen Weg führt, steht in der Kassenübersicht, und zwar nur dort, wo die Kasse tatsächlich geöffnet wurde.

Platz 1 der Kassenaufstellung: Vave6 Abrechnungswerte, 10 von 12 Punkten.
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Häufige Fragen

Was tatsächlich gesucht wird
Warum verlangt ein Casino Unterlagen erst bei der Auszahlung?

Weil die Einzahlung für den Anbieter kein Risiko trägt und die Auszahlung schon. Die Klausel dazu steht in den Bedingungen; bei jedem Eintrag dieser Seite ist die Fundstelle angegeben.

Wie hoch ist die Gebühr bei einer Bitcoin-Auszahlung?

Sie hängt an der Auslastung des Netzes und nicht am Betrag. Manche Kassen ziehen eine feste Gebühr ab, andere reichen die tatsächliche Netzgebühr weiter — beides steht in den Bedingungen.

Kann eine Auszahlung zurückgeholt werden?

Nein. Ist die Überweisung im Netz verbucht, ist sie endgültig — unabhängig davon, an wen sie ging.

Kasse öffnen — Platz 1 der Aufstellung