Die Adresse ist der ganze Vorgang
Einmalig, nicht dauerhaftWer in der Kasse «Bitcoin» wählt, bekommt eine Adresse und meist einen QR-Code dazu. Diese Adresse gehört in den meisten Kassen zum Konto und nicht zur einzelnen Zahlung — manche Kassen erzeugen sie aber für jede Einzahlung neu. Der Unterschied ist wichtig: wer eine alte Adresse aus dem Verlauf wiederverwendet, obwohl sie für eine einzelne Zahlung galt, schickt sein Geld an eine Stelle, die niemand mehr beobachtet.
Die zweite Falle liegt beim Netz. Dieselbe Münze läuft je nach Kasse über verschiedene Netze, und eine Adresse gilt immer nur für eines davon. Wer Bitcoin an eine Adresse schickt, die für ein anderes Netz ausgestellt wurde, verliert den Betrag in aller Regel endgültig — kein Kundendienst kann eine Überweisung zurückholen, die im Netz bereits verbucht ist.
Vor dem Senden zu prüfen
- Stimmt das Netz in der Wallet mit dem Netz in der Kasse überein?
- Ist die Adresse aus dem aktuellen Kassenfenster und nicht aus dem Verlauf?
- Stimmen die ersten und die letzten vier Zeichen nach dem Einfügen noch?
- Liegt der Betrag über dem Mindestbetrag, den die Kasse nennt?
Nach dem Senden nicht mehr zu ändern
- Die Zieladresse — eine verbuchte Überweisung ist endgültig
- Das gewählte Netz und damit die Gebühr
- Der Betrag, auch wenn eine Null zu viel getippt wurde
- Die Reihenfolge, in der das Netz die Zahlung aufnimmt
Warum die Gutschrift nicht sofort da ist
Bestätigungen zählenZwischen «gesendet» und «gutgeschrieben» liegen Bestätigungen. Jede Bestätigung ist ein Block, der die Zahlung tiefer im Netz verankert, und ein Block entsteht im Schnitt alle zehn Minuten. Wie viele Bestätigungen eine Kasse verlangt, entscheidet die Kasse und nicht das Netz — das ist der Punkt, an dem sich zwei Anbieter mit identischer Technik unterschiedlich anfühlen.
Der Schnitt von zehn Minuten ist ein Durchschnitt über viele Blöcke. Einzelne Abstände liegen darunter oder deutlich darüber; daraus folgt, dass «in zwanzig Minuten da» eine Erwartung ist und keine Zusage.
Der Mindestbetrag und warum er existiert
Kleine Summen sind teuerFast jede Kasse nennt einen Mindestbetrag für die Einzahlung. Der Grund liegt nicht in der Gier, sondern in der Rechnung: die Netzgebühr hängt am Platzbedarf der Überweisung und nicht an ihrer Höhe. Dieselbe Gebühr, die bei tausend Franken kaum auffällt, frisst bei zwanzig Franken einen zweistelligen Prozentsatz.
Daraus folgt eine unbequeme Regel für den Einstieg: in Bitcoin lohnen sich kleine, häufige Einzahlungen schlechter als eine grössere und seltenere. Das ist genau umgekehrt zu dem, was beim Spielen sinnvoll ist, wo kleine Beträge die Kontrolle behalten. Die Gebührenseite rechnet vor, ab welchem Betrag der Unterschied wirklich zählt, und die Lightning-Seite zeigt den Weg, auf dem kleine Beträge doch funktionieren.
Was auf dieser Seite über einzahlung steht, gilt für das Verfahren und nicht für einen bestimmten Anbieter. Welche Kasse welchen Weg führt, steht in der Kassenübersicht, und zwar nur dort, wo die Kasse tatsächlich geöffnet wurde.
Häufige Fragen
Was tatsächlich gesucht wirdWie lange dauert eine Bitcoin-Einzahlung?
Bis zur ersten Bestätigung meist rund zehn Minuten, bis zur sechsten rund eine Stunde. Wie viele Bestätigungen verlangt werden, steht in den Bedingungen der jeweiligen Kasse.
Was passiert, wenn ich das falsche Netz wähle?
Der Betrag geht in aller Regel verloren. Eine im Netz verbuchte Überweisung lässt sich nicht zurückholen, unabhängig davon, wer sie ausgelöst hat.
Gibt es einen Mindestbetrag?
Fast immer, und er hängt am Netz. Die Gebühr richtet sich nach dem Platzbedarf der Überweisung, nicht nach ihrer Höhe — deshalb sind sehr kleine Einzahlungen anteilig teuer.