Was Lightning eigentlich tut
Zahlung ohne BlockZwei Seiten hinterlegen einmal einen Betrag im Hauptnetz und rechnen danach untereinander ab, ohne jede einzelne Zahlung dort einzutragen. Erst wenn sie den Kanal schliessen, landet das Ergebnis wieder im Hauptnetz. Dazwischen liegen beliebig viele Zahlungen, die in Sekunden ankommen und fast nichts kosten.
Für eine Kasse heisst das: Einzahlungen von zwanzig Franken sind auf einmal sinnvoll, weil die Gebühr nicht mehr am Platzbedarf hängt. Genau das ist der Unterschied, an dem sich entscheidet, ob jemand mit kleinen Beträgen spielen kann, ohne dass die Gebühr einen zweistelligen Prozentsatz frisst.
Warum es trotzdem selten angeboten wird
Nicht jede Kasse führt esLightning verlangt vom Anbieter laufende Arbeit: Kanäle müssen offen gehalten und mit Guthaben versorgt werden, und wer das nicht tut, kann Zahlungen nicht annehmen. Eine Kasse, die nur Adressen im Hauptnetz ausstellt, hat diesen Aufwand nicht. Deshalb steht Lightning in vielen Kassen gar nicht zur Wahl, obwohl derselbe Anbieter Bitcoin ausdrücklich führt.
In der Kassenaufstellung dieser Seite wird Lightning deshalb nicht als eigener Abrechnungswert gezählt: es ist kein anderer Wert, sondern ein anderer Weg für denselben. Wer wissen will, ob eine bestimmte Kasse ihn führt, findet die Antwort nur in der Kasse selbst — im Auswahlfeld neben «Bitcoin».
Spricht für Lightning
- Gebühr hängt nicht am Platzbedarf, also auch nicht an der Auslastung
- Gutschrift in Sekunden statt in Blöcken
- Kleine Beträge bleiben anteilig bezahlbar
- Derselbe Wert wie im Hauptnetz — kein zusätzlicher Tausch
Spricht dagegen
- Nur nutzbar, wenn beide Seiten es führen
- Die Wallet muss es können, und nicht jede tut das
- Für grössere Beträge kein Vorteil gegenüber dem Hauptnetz
- Ein Zahlungsversuch kann scheitern, wenn kein Weg durch das Netz frei ist
Wann sich der Umweg nicht lohnt
Ab einer gewissen Höhe egalJe grösser der Betrag, desto weniger fällt eine Netzgebühr ins Gewicht, die sich nach Platzbedarf richtet. Bei tausend Franken ist der Unterschied zwischen Hauptnetz und Lightning eine Randnotiz; bei zwanzig Franken ist er der Unterschied zwischen sinnvoll und absurd. Die Gebührenseite zeigt das Verhältnis in Zahlen.
Daraus folgt eine schlichte Faustregel, die ohne Kursprognose auskommt: wer selten und in grösseren Schritten einzahlt, braucht Lightning nicht. Wer oft und in kleinen Schritten einzahlt, braucht es — oder einen Wert, dessen Netzgebühr ohnehin fest und niedrig ist, wie auf der USDT-Seite beschrieben.
Was auf dieser Seite über lightning steht, gilt für das Verfahren und nicht für einen bestimmten Anbieter. Welche Kasse welchen Weg führt, steht in der Kassenübersicht, und zwar nur dort, wo die Kasse tatsächlich geöffnet wurde.
Häufige Fragen
Was tatsächlich gesucht wirdIst Lightning eine andere Münze?
Nein. Es ist derselbe Bitcoin auf einem anderen Weg. Deshalb zählt diese Seite Lightning auch nicht als eigenen Abrechnungswert.
Warum bieten viele Casinos kein Lightning an?
Weil es laufende Arbeit verlangt: Kanäle müssen offen und mit Guthaben versorgt bleiben. Eine Adresse im Hauptnetz auszustellen kostet den Anbieter nichts.
Ab welchem Betrag lohnt sich Lightning nicht mehr?
Je grösser der Betrag, desto kleiner der Vorteil. Bei vierstelligen Beträgen ist der Unterschied zur Gebühr im Hauptnetz eine Randnotiz.
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